Holz und Holzwerkstoffe

Holz und Holzwerkstoffe

1. Untergrund:
Anstrichuntergründe sind auf Eignung für einen Anstrich zu prüfen. Sind im Untergrund Mängel (Bläuepilz, Fäulnis) sichtbar, so müssen diese beseitigt werden. Viele Anstrichschäden entstehen durch einen ungenügend vorbereiteten Untergrund.

2. Baulicher Holzschutz:
Die relative Holzfeuchtigkeit sollte in keinem Fall 20% übersteigen. Holzbauteile sind durch wirksame bauliche Maßnahmen wie z.B. Hinterlüftung gegen die Einwirkung von Feuchtigkeit zu schützen. Schalungen und Verkleidungen sind so anzubringen, dass Niederschlagswasser rasch ablaufen (min.15° Neigung), und nicht in Holzverbindungen eindringen kann (z.B. senkrechte Montage von Verschalungen) . Waagrechte Flächen sind für einen Langzeitholzschutz ungeeignet. Verbindungsstellen und Berührungsflächen von Hölzern, besonders an deren Hirnflächen, sind gegen das Eindringen von Wasser zu schützen.

3. UV-Strahlung der Sonne:
Grundsätzlich gilt für Holzschutzlasuren, dass dunkle Farbtöne in der Regel haltbarer sind als helle. Da die holzerstörenden UV-Strahlen nicht so intensiv auf die Holzoberfläche einwirken können.

4. Offenporiger Holzschutz:
Lösungsmittelhältig: Offenporige Holzschutzmittel z. B. „Tiger“ Tigol Schwedenholzlasur haben die Eigenschaft tief in das Holz einzudringen und sind somit nicht schichtbildend (kein Lackfilm). Sie schützen sozusagen das Holz von innen. Diese Art von Holzschutz ist grundsätzlich nur bei aufnahmefähigen (saugenden) Untergründen anzuwenden. Um die Norm zu erfüllen, müssen bei Holz mit direkter Sonnen- und Regenbelastung, ohne Erdkontakt min. 300 ml / m² eingebracht werden, um einen ausreichenden bioziden Schutz zu gewährleisten. Holzschutzmittel nicht im Spritzverfahren verarbeiten!

5. Deckender Holzschutz:
Wasserverdünnbar: Sind keine konstruktiven Mängel vorhanden und der Holzuntergrund unbehandelt oder neu aufbereitet , muss im Außenbereich und Feuchträumen auf jeden Fall, ein einmaliger Voranstrich mit Bläueschutzmittel durchgeführt werden. Im trockenen Wohnbereich soll auf eine Impägnierung verzichtet werden. Ein zweimaliger Deckanstrich mit „Tiger“ Aqua-Deck schützt langfristig.

6. Zwischenschliff:
Holz sollte idealerweise vor und nach dem ersten Anstrich geschliffen werden.

URSACHEN FÜR UNTERGRUNDBEDINGTE SCHWIERIGKEITEN:

Quellen und Schwinden des Holzes, Holzerkrankungen, Holzfeuchtigkeit, Poren, Harzgehalt, ...

HINWEIS: „ Kein Anstrich kann besser sein als sein Untergrund.“


PRODUKTÜBERSICHT:

HOLZSCHUTZ
VERARBEITUNG VON WASSERVERDÜNNBAREN-SYSTEMEN
ZURÜCK 



To top.
Produktsuche

Bitte Produktnamen eingeben.