Mineralische Untergruende

Pruefung von mineralischen Untergruenden

1. Untergrund

Anstrichuntergründe sind auf Eignung für einen Anstrich zu prüfen. Sind im Untergrund Mängel sichtbar, so müssen diese beseitigt werden. Viele Anstrichschäden entstehen durch einen ungenügend vorbereiteten Untergrund.

2. Untergrundfestigkeit:

Die Kratzprobe wird mit einem harten Gegenstand (z.B. Spachtel) durchgeführt. Erzielt man beim Schaben einen wesentlichen Abrieb weist die Oberfläche eine zu geringe Festigkeit auf. Durch Behandlung mit „Tiger“ Putzprimer wird eine Verfestigung erreicht.

3. Haftung zum Untergrund:
Die Abrissprobe führt man mit einem Stück Klebeband durch, das man fest auf den Altanstrich presst und dann ruckartig abzieht. Sobald Anstrichteile mitgerissen werden, reicht die Haftfähigkeit für einen Neuanstrich nicht mehr aus. Altanstrich restlos entfernen!

4. Feuchtigkeitsmerkmale:
Dunkle Flecken, Wasserränder, Schimmelpilzbildung. Schimmelpilze mit geeigneten Mitteln behandeln und mechanisch entfernen, und anschließend mit „Tiger“ Badin überstreichen. Unbedingt die Ursache für die Schimmelpilzbildung beseitigen, denn sonst ist kein dauerhafter Schutz vor Neubefall möglich.

5. Saugfähigkeit:
Untergrund mit Wasser benetzen. Bei Saugfähigkeit zeichnet sich eine Dunkelfärbung ab, solche Flächen unbedingt mit „Tiger“ Putzprimer vorbehandeln.

6. Schalölreste:
Betonflächen vor der Bearbeitung mit Wasser besprühen, abperlendes Wasser weist meist auf Schalölreste hin. Entfernung durch Hochdruckreinigung oder mit Spülmittel. (Spülmittel danach unbedingt abwaschen)

7. Leim- oder Dispersionsfarbe:
Altanstrich mit Wasser benetzen und leicht mit dem Finger kreisförmig reiben. Bei Erweichung des Untergrundes handelt es sich um eine Leimfarbe. Soll eine Dispersionsfarbe z. B. „Tiger“ Mega Weiß oder „Tiger“ INDIS appliziert werden, muss zuvor der Leimfarben-Anstrich entfernt werden. Leimfarbe mit Wasser entfernen, eventuelle Rückstände mit einer Spachtel abschaben.

URSACHEN FÜR UNTERGRUNDBEDINGTE SCHWIERIGKEITEN:
Alkalität, verschiedene Saugfähigkeit, Zermürbung und Zersetzung durch Altern, Zerstörung durch Frost, Ausblühungen durch Feuchtigkeit und Dämpfe, Risse und Sprünge durch Spannungen im Material, falsches Mischungsverhältnis (sanden, kreiden), ...

HINWEIS: „ Kein Anstrich kann besser sein als sein Untergrund.“

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